Zur Erstellung eines senkrechten oder steil geneigten Aushubs einer Baugrube wird im Pilgerschrittverfahren (Aushubsbreite: ca. 2-3 mt / Aushubstiefe: ca. 1,50-1,60 mt) eine (oder auch mehrere) Lage Baustahlmatten angebracht und mit einigen Zentimetern temporären Spritzbeton (Trocken oder Nassspritzbeton – Betongüte z.B. C20/25) bedeckt.
Nach dem Erhärten dieser aufgebrachten Betonschicht, wird diese Mauer mit einigen temporären Injektionsbohrankern (hohle Gewindestahlstäbe D. 32/38/56 mm – bei der Bohrung dieser Anker wird gleichzeitig durch den Hohlraum eine Zement-Wasser-Mischung injiziert und somit das Bohrloch, sowie der Ankerhohlraum verfüllt) gesichert. Erst im Anschluss kann die nächste Sektion ausgehoben werden.
Vorteile dieses Arbeitsverfahrens:
- Platzersparnis
- Komplette Versiegelung des Aushubs
- Geringere Vibrationen